Nach dem „Feuervogel“ wurde es ernst!

Wenige Stunden nach der Rückkehr von der Katastrophenschutzübung „Feuervogel 2013“ entdeckte LRSt-Ausbildungsleiter Steffen Gerschner eine Rauchsäule nördlich von Kirschfurt/Freudenberg, die sich als Folge eines Waldbrands mit bereits erheblichem Ausmaß herausstellt. Über FIS Langen bat er, Polizei und Feuerwehr zu verständigen und an die Einsatzkräfte weiterzugeben, dass ein Flugzeug über der Brandstelle kreist und die Bodenkräfte zur Brandstelle führen wird. Dementsprechend gelang es, die ersten Feuerwehrfahrzeuge erfolgreich an die Brandstelle zu lotsen. Beim Eintreffen der Kräfte standen bereits 1000 Quadratmeter Wald in Flammen, die sich im Unterholz schnell auszubreiten drohten. Insgesamt waren 71 Feuerwehrleute im Einsatz, denen es gelang, den Brand mit fast 30.000 Liter Wasser zu löschen.

 

Gut vom Flugzeug aus zu erkennen: hier brennt der Wald! Ohne Alarmierung und Führung der Einsatzkräfte aus der Luft wäre weit größerer Schaden entstanden. Kontrollflug am nächsten Tag lässt die Brandstelle gut erkennen.